Stimmyoga – Entspannung für Atem und Stimme


Kleiner Mitschnitt aus einer Stimmyoga-Privatstunde

Stimmyoga – Tönen auf Vokale / Chakrentönen

Du kannst in deinem Meditationssitz die Einheit zwischen deiner Stimme und ihrer Schwingung erleben. Wir tönen, verbunden mit sanft fließenden Bewegungen, ausatmend auf verschiedene Vokale, die unterschiedlichen Teilen unseres Körpers zu geordnet werden (ähnlich wie beim Chakren Tönen). Nimm den Jetzt-Zustand deines Seins an, der sich in deinem Atem ausdrückt.

Du kannst dich mit der Hinwendung an deinen Atem im Verlauf ganz seinem Fluss, seiner Schwingung und seiner Transformation in deine Stimme hingeben. Deine Aufmerksamkeit beim Tönen der unterschiedlichen Vokale sendest du an die entsprechenden Körperstellen, Energiepunkte.

Nimm an, was dein Atem beim Tönen der einzelnen Vokale ausdrückt, ohne zu bewerten oder einen gewünschten Klang anstreben zu wollen. Deine Stimmung findet sich, wie dein Atem, in deiner Stimme.

Erfahre die Verbindung zwischen dir, deinem Atem, deiner Stimme als Ausdruck dessen, was gerade mit und in dir ist.

Dein Einatem geschieht in Verbindung mit der Bewegung und der Inspiration deiner Gedanken oder der Eindrücke.

Du tönst:
I  zwischen den Augenbrauen am dritten Auge
E am Kehlkopf im Halsbereich
A im yogischen Herzzentrum, in der Mitte der des Brustkorbes
O unterhalb des Bauchnabels
U am Schambein


„Wolken teilen”
„Den Körper drehen und den Mond anschauen”

Die beiden Bewegungsfolgen in diesem Video stammen aus „Die 18 Bewegungen des Taiji Qigong”.

Mit unserem Ausatem tönen wir fließend mit unserer Stimme.

Die erste Übung heißt „Wolken teilen”.
Wir atmen dabei stimmhaft auf einen Gleitton aus, wir tönen den Nasal NG (wie in Gong).

Stell dich in den Samurai, weiter als schulterbreit, kreuze ein Handgelenk über das andere und führe deine gestreckten Arme über den Kopf.
Strecke dich von den Fersen ausgehend bis zum Himmel, spüre deine Verbindung mit dem Boden unter deinen Füßen und mit dem Himmel über deinen ausgestreckten Armen. Nimm mit deinem Atem Lebensenergie auf und fülle dich damit, lass dich davon berühren.
Dann senkst du über die Seiten deine Arme, deine Handflächen zeigen dabei nach unten, gleichzeitig tönst du mit einem Gleiton den Nasal NGGGGGG, bis deine Finger den Boden berühren könnten. Du gehst dabei leicht in die Knie und „teilst die Wolken” ...

Die zweite Übung heißt „Den Körper drehen und den Mond anschauen”.
Wir tönen MOOO in verschiedenen Tonhöhen, oder MOOOOOnd.
Übe in deinem Rhythmus, unangestrengt, fließend und leicht. Suche dir einen Ort an dem du dich wohl fühlst, verbinde dich mit deinem Körper, deinem Atem, deiner Stimme und Stimmung und lass dich von deiner Umgebung inspirieren.

Am besten, du machst gleich mit ...

Diese zwei kurzen Stimm-Yogaübungen haben wir in Istrien 2017 beim Praktizieren „im Einklang mit der Natur” gefilmt.
(Die Übungen sind Selbstregulations-Methoden zur ganzheitlichen Entspannung und ersetzen keine Stimmtherapie.)


Die summende Bienen-Atmung

Ich möchte dir eine kleine Stimmyoga-Übung zeigen, die summende Bienenatmung.

In dieser Stimmyoga-Übung „Die summende Bienen-Atmung” summst du beim Ausatmen wie eine Biene.
Das Summen hilft dir, länger auszuatmen. Die Vibration des Summens hat auf den ganzen Körper eine wärmende und heilsame Wirkung.